Veröffentlicht in Alltägliches, Gedanken und Worte ... somit Gefühle

Farben-Gefühlsdurcheinander

immer wieder kommen diese Tage, an denen ich nicht weiß wo hin soll ich gehen?
Weiter auf meinem Weg bleiben?
zurück?
nach rechts, nach links?
Salto Drehen ?
oder doch einen Handstand?

Das Leben dreht sich um mich, und nicht ich mich um mein Leben!
alles sieht auf einmal aus wie, wenn du den Wasserfarbkasten nach dem letzten Mal nicht gereinigt hast: Alles ist durcheinander gelaufen, die Grenzen sind verschwommen! Viele Farben und gleichzeitig keine mehr, da alles braun,grau, grün geworden ist!

Kennst du solche Tage?
und dann sollst du Entscheidungen treffen für andere und Dich!
Wie kann und soll das gehen?
genau! Jede Farbe einzeln heraus nehmen und ansehen und bei bedarf Reinigen, manchmal muss man sich auch von einer Farbe trennen oder sie ersetzen.

Das Leben ist nicht immer wie eine Farbpalette , aber wenn es ganz doof kommt nehmen wir das Deckweiß und malen alles etwas heller, als es eigentlich ist!

sieh dir deinen Farbkasten genauer an, wenn du mal wieder nicht mehr weißt wie es weiter gehen soll ! Sollte dich das Chaos des Kastens überfordern, dann nimm dir zunächst die Pinsel vor…. die werden dir dankbar sein, all die Farbe, die sie mal verteilen durften wieder los zu werden um danach wieder bereit zu sein ein neues Bild zu malen !

Mal dir dein Leben so wie du es brauchst! Du hast alles dafür mitbekommen um dich Glücklich zu machen ! Fang an Heute !! !

Veröffentlicht in Gedanken und Worte ... somit Gefühle

FREE MOBIL

NACH LANGER LANGER ZEIT IST ES SOWEIT. VERÖFFENTLICHUNG !!!

Das FrEE-Mobil Interview zweier Schüler im Jahr 1993/94? 

Nach langem hin und her hat es doch noch geklappt , wir hatten einen Termin mit den Leuten vom Free-mobil “ bekommen ! Ohne große Vorstellung , wer und was uns dort erwartet gingen wir zum sogenannten „goldenen Loch „.  Die einzige Vorabinformation  die wir hatten war , dass es dich um eine Organisation handelte, die sich um Drogensüchtige kümmert. Wer sich in der Drogenszene von Kassel etwas besser auskennt , weiß sofort was das „Goldene Loch“ist .  Dabei handelt es sich um die berühmt berüchtigte Wiese beim Hauptbahnhof , in der näheres Arbeitsamtes. Dort war bis vor kurzem , bevor die Polizei regelmäßig Kontrollen durchführte,Der hauptsächliche Drogenumschlagplatz . Als wir bei dieser Wiese ankamen   Sahen wir schon den Wohnwagen stehen , auf dem groß mit Graffiti „Free-Mobil“stand . Sieglinden auf den Wagen zu, mir war schon etwas komisch zumute .Doch wir wurden ganz freundlich begrüßt. Zuerst Junkyseinmal haben wir uns in den Wagen gesetzt. Es war erschreckend, um uns herum saßen nun lauter Drogenabhängige . Den meisten sah man die Drogensucht richtig an. Die Körper waren durch die Drogen zerstört , viele sagen aus als hätten sie seit einer Ewigkeit nichts anständiges mehr gegessen . Aber in all diesen , man kann es nicht anders nennen, „Gestalten “ steckte sehr viel Freundlichkeit. Hätte man sie nur gehört und nicht gesehen, dann wäre man nicht so schnell auf den Gedanken gekommen, dass sie Junkys sind.

Man hat uns zu Essen und zu Trinken angeboten , alles umsonst -versteht sich. Doch das wird wohl nicht der einzige Grund gewesen sein , warum dort sehr viel los war . Es liegt wohl vielmehr  an den total freundlichen Mitarbeitern vom „Free-Mobil“. 

Nach kurzer Zeit kamen dann auch Meere auserwählten Opfer, die wir Interviewen wollten. Draußen , wo wir mehr Platz und mehr Ruhe hatten, haben wir uns dann mit Meike und Herman, die beiden studieren Sozialwesen und Herman steht kurz vor seinem Examen , unterhalten. Für Beide steht eines fest, sie machen  das alles aus religiösen Gründen. Hermann ist durch Jesus aufheben Gedanken gekommen und Meike wollte unbedingt den Drogenabhängigen helfen und sie glaubt,  dass der Glaube Berge versetzen kann. Das Free-Mobil gibt es seit jetzt seit 3 Jahren . Angefangen hat alles bei der Documenta 1992. Sie hatten zur documenta auf dem  Friedrichsplatz ein Café mit dem Namen „Open Door “ aufgebaut. Es war als Begegnungskaffee für Besucher , Künstler und Bürger gedacht. Da es dort Kaffee und Kuchen kostenlos gab, war es kein Wunder , dass dort bald viele obdachlose und Drogenabhängige anzutreffen waren. In den 2 1/2 Monaten entstanden eine Menge Beziehungen  zwischen den Drogenabhängigen und den heutigen Mitarbeitern vom “ Free-Mobil“und man beschloss weiterzumachen .  

Am Anfang kamen sie mit Zelt oder VW-Bus zum Friedrichsplatz, wo zu der Zeit die Drogenszene zuhause war. Das Free-Mobil kam immer zu regelmäßigen Zeiten , fast jeden Dienstag aber auf alle Fälle jeden Samstag. Das Free mobil ist dann vor 2 Jahren umgezogen. Da auch die Drogenszene umgezogen war.

Das ist ja das Gute am „Free-Mobil“, es ist   immer da wo die Leute sind, denen sie helfen wollen. Sie sind immer mittendrin. Die Leute vom „Free-Mobil“ versehen sich als überkonfessionelle, christliche Drogenhilfe. Sie sind einmalig in Kassel. Und mit der Idee des Wahnwagens einmalig in ganz Deutschland und gerade deswegen passen sie so gut dazu. Sie sehen sich nicht als Konkurrenz zu den anderen Drogeneinrichtungen, wie das Café Nautilus oder die Drogenberatung, sondern als Ergänzung.

…..

War ich 17 Jahre , auf dem besten Weg dahin mein Fachabitur zu machen  und wir hatten tolle Lehrer … Allen voran mein Religionslehrer , das Fach aber nannte sich schon damals Ethik oder Gesellschaftslehre . Denn alle Religionen und nicht Religionen waren zur Anwesenheit verpflichtet … Und er hat das super gemacht uns alle ernst zu nehmen und jeden Anteil von Ritualen und Inhalten zu erklären …

Um eine Note festlegen zu können wollte er , dass wir in zweier Teams ein Thema bearbeiten …

Mich hat es zu dem Thema Drogenabhängigkeit und sucht gedrängt  … Ich wollte das unbedingt ! Ein super netter Klassenkamerad von mir war mit dabei . Der Lehrer sagte er hätte Verbindungen zum free mobil … Ob wir wüssten was das ist ?  Wir hatten keine Ahnung! Dachten es sei ein Drogensammelstelle oder eine andere Anlaufstelle für Obdachlose …

Er sagte es sei ein Hilfsprojekt von einer Organisation die er betreut .und er wollte uns einen Termin für ein Interview besorgen…. heute weiß ich , was ich damals nur ahnen konnte:

FREEMOBIL war ein himmlisches Projekt …

Veröffentlicht in Flaschenpost für GOTT

Brief an JC

Vor einigen Jahren habe ich mich auf den Weg gemacht dich zu finden, als es mir richtig schlecht ging. Damals fiel mir wieder ein, dass ich in Kindesalter mal von dir gehört hatte.

Ich war am Ende mit meiner Kraft und meiner Fantasie , ich wußte nicht mehr wie mein Leben und meine Ehe weiter gehen sollten. Seit Jahren ( seit wir Kinder hatten ) versuchte ich alles um eine heile Familie zu haben. Ich dachte ich muss viel geben um ein wenig zu erhalten. Ich dachte Liebe bekomme ich nur gegen Leistung! Doch eines Tages wurde mir klar alles was ich erreiche ist ; ich gebe mich auf ! Sich selber aufgeben, abgeben, hingeben… alles tolle Eigenschaften , aber dabei sich selber zu vergessen zu verlassen zu vernachlässigen und aufzugeben ist nicht der Sinn von Liebe!

Ich habe immer davon geträumt geliebt zu werden, mich fallen lassen zu können und zu wissen ich werde aufgefangen. Egal was im Aussen ist, egal was mit mir ist, egal was mit der Welt ist… alles was ich wollte ist die Sicherheit nie wieder im Leben so tief zu fallen wie in den ersten Jahren meines Lebens. Ich wollte mich fallen lassen können und ganz oben aufgefangen werden. Schmerzfrei Fallen und geliebt werden nur weil ich bin wie ich bin. Und ich wollte nicht mehr sein, wie andere mich haben wollen. ich wollte sein wie ich bin, mit Haut und Haaren, mit Herz und Verstand so wie mich das Leben geformt hat.

Ich habe mich auf den Weg gemacht und gelernt mich selber zu mögen und zu wissen, dass ich gut bin. Ich hatte von da an immer mehr Probleme in meiner Ehe. Ich wußte ich bin gut, aber mein Mann wollte mich nicht gut sein lassen. Ich kämpfte mit ihm und meiner Freiheit … ich wollte nicht mehr eingesperrt sei in einem kleinen Leben ohne Freude und ohne Menschen … Ich wollte an etwas glauben eine Vision haben für die Zukunft und ich wollte geliebt werden. Bedingungslos geliebt !

Veröffentlicht in Gedanken und Worte ... somit Gefühle

…der Inhalt zählt

Manche Dinge dauern nur kurz an, manche dauern sehr lange . Manchmal geht alles sehr langsam und dann plötzlich sehr schnell. Es passieren Dinge, die hätte man gestern noch nicht gedacht und Dinge da hast du erst für später dran gedacht.

Für jeden Topf gibt es einen Deckel, doch was ist , wenn dein Deckel nicht auf den Topf passen will? Der Topf an sich ändert sich nicht. Der Inhalt jedoch schon. Den Inhalt kannst du mit einem Deckel schützen. Doch ist er nicht verschliessbar , dann wird es nichts werden mit dem Inhalt. Er wird überkochen und vergehen. Soviel Gutes du auch rein gibst, es wird nichts werden. Die Dinge, die von alleine reinkommen und schon da waren vermischen sich mit deinen Zutaten zu einer unerträglichen Masse!

Was macht man dann ? Genau: Wegschütten!!! es bleibt dir nichts anderes übrig, weg mit dem Mist! Aber ändert das was an Topf und Deckel ? Nein… also fängt alles von vorne an…

Also was bleibt ? Der Topf braucht einen neuen Deckel und der Deckel einen neuen Topf ! Manchmal sind neue Kombinationen die bessere Lösung, als sich dauernd und immer wieder den Inhalt zu zerstören. Es gäbe noch die Möglichkeit den Inhalt umzufüllen , sich ein neues Aussen zu suchen.

Aber wer soll sich an wen anpassen? Topf an Deckel oder Deckel an Topf ? Bei Menschen ist es denkbar, dass sich einer an den anderen anpasst, aber wenn er dabei unglücklich wird ? Ist das der Sinn von Beziehungen ? Nein, wir sollten uns ergänzen und nicht begrenzen. Wenn es nach vielen Versuchen und viel Geduld nichts werden will, dann ist es Zeit… Zeit sich von seinem Topf oder Deckel zu trennen .

Erst dann hat jeder die Chance seinen Wert wieder zu finden und einen passenden Deckel oder Topf !

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Willkommen im NICHTS

ok, die Diskussion hatte ich heute: gibt es das nichts?

also als Materie würde ich behaupten sind wir da ganz schnell auf einem Nenner. NEIN! das nichts gibt es nicht. Höchstens in „die Unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Was für eine bedrohliche Situation, wenn alles was ist, vom Nichts verschlungen wird. Aber im Grunde ist das Nichts nicht existent. Wohingegen das nichts in unserem Leben sehr viel Raum einnehmen kann/ könnte, wenn wir nicht immer sofort wieder dafür sorgen würden, dass das Nichts keinen Raum und keine Zeit bekommt. Als sei das NICHTS in unserem Leben doch etwas Materielles .

Also wenn man sich immer fragt , wie sich das NICHTS anfühlt. Ob es eher weich oder hart ist, piepsig oder flauschig , hell oder dunkel, dann warte doch einfach mal einfach nur ab und tu NICHTS. Ich bin ganz sicher du wirst es herausfinden.

Mein NICHTS hat sich lange sehr fest, unbiegsam, kalt und neblig angefühlt. Bis ich dem nichts gewagt habe Raum zu geben. Auf einmal war es garnicht mehr so schrecklich und unerträglich . Es fühlte sich von Nichts zu NICHTS besser an.

Richtig genial fühlt sich das NICHTS an, wenn es gepaart wird mit dem Hochgefühl der LIEBE. Dann weiß das NICHTS NICHTS mehr mit sich anzufangen und vermischt sich mit der LIEBE von LIEBENICHTS zu NICHTSLIEBE verliert sich, bis hin zum LIEBESSTICH. Das ist ähnlich dem SONNENSTICH und somit ist das NICHTS bald beim SONNENLIEBESSTICH und wenn das NICHTS sich dann besonnen hat , merkt es das aus dem NICHTS ein SONNE LIEBE ICH geworden ist. Wenn sich das NICHTS mit anderen Dingen mischt, was kommt dann wohl bei raus ? Probier es aus und wie aus dem NICHTS bist du verliebt. Ich garantier für NICHTS 🙂

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Neue Wege…

Manchmal gehts Du einen Weg und gehst und gehst ihn immer wieder…Eines Tages stellst du fest, dass am Ende dieser Strasse keine Kreuzung ist sondern eine Mauer… Denn du hast bei jedem Mal gehen nicht überlegt , gehe ich rechts oder links am Ende der Strasse. Nein, Du hast jedesmal einen Stein mit genommen und auf einmal ist die Mauer da. Anfänglich war sie klein und du hättest drüber gehen können. Irgendwann ging sie dir bis zur Hüfte und du hast dich vor dem Rückweg drauf kurz ausgeruht. Die Phase als du noch drüber schauen konntest war auch irgendwie noch ok, immerhin konntest du noch sehen was dahinter kommt. Doch eines Tages kommst du ans Ende der Strasse und siehst nichts mehr ausser Mauer, kein Rechts und kein Links mehr , kein Licht und keine Aussicht mehr. Dir bleibt nichts anderes übrig, wenn du keine Gewalt anwenden willst, Du gehst zurück und suchst einen neuen Weg…. In der Hoffnung auf diesem Weg aus den Steinen diesmal eine Brücke bauen zu können um Täler zu überschreiten oder aber eine Treppe um Mauern zu überwinden.

Daher haben wir in unserer Familie beschlossen, es muss sich was ändern. Das Glück muss eine Chance bekommen bei uns einzuziehen. Da wir viel in unserem Leben immer um das Arbeitsleben meines Mannes gestrickt haben. Und er dennoch mit uns und auch mit seiner Arbeit nicht glücklich geworden ist. Ich nicht glücklich damit wie viel Raum die Arbeit in seinem Denken einnimmt und wenig Raum bei ihm bleibt für Familie. Die Kinder von ihrem Vater nichts hatten ausser einem schlechtgelaunten Feierabend und Wochenendpapa. Der Hund mit einem genervten Herrchen Gassi gehen musste… und die Katze oft den Schwanz einzog bei Wutausbrüchen.

Wir werden Arbeiten und Familie strikter trennen. Papa zieht zu seiner Arbeit und wir finden neue Wege ohne seine Unterstützung klar zu kommen. Ich denke mit guter Laune und Kreativität wird das gehen. Wir wollen alle ein harmonisches und friedliches zuhause.

Wir sind nicht länger Prellball für angestaute Unzufriedenheit . Es wird sich zeigen wie es mit allem anderen weitergeht Ehe, Freunde , Liebe, Freude, Zukunft & Familienleben. Wir sind gespannt was kommt. Ich werde es nicht mehr länger versuchen zu beeinflussen. Ich habe dafür nicht die Macht ich kann nur bei mir was ändern nicht bei anderen . Manchmal reicht auch ein neuer Blickwinkel. Ich habe lange an allem gearbeitet nur am wenigsten an mir, das wird sich ändern.

Seit zwei Jahren etwa weiß ich, dass ich gut bin und gutes verdient habe und nichts leisten Muss um geliebt zu werden. Dennoch habe auch ich Macken , Kannten und Fehler und die würde ich gerne noch abschleifen, das geht am Besten in Gemeinschaft mit Menschen, die es gut mit einem meinen.

Denn: “ die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses“ -RÖ 13,10

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Auf der Suche nach dem Glück

Oh man, oder oh Frau …

Ich bin sehr enttäuscht von mir,

ich hatte mir vorgenommen dieses Jahr das Glück zu finden.

Ich hatte vor die Liebe wieder zu finden.

Habe ich überhaupt danach gesucht?

Hatte ich mein Herz und die Augen offen?

Ich habe viele Menschen gefunden, die das Glück suchen.

die es finden und dann auch festhalten

aber an mir ist es vorbei gezogen…

Ich habe viel entfernt, was mich unglücklich macht

doch das Glück hat noch keinen Platz gefunden

Raum schaffen für gutes ,

das klang gut in meinen Ohren.

Doch es entstand Leere!

Der nächste Schritt ?

Ich versuche es mit Verdrängung…

Ich suche das Glück und die Liebe

und sie wird das andere überlagern ,

füllen und rausdrängen !

Ich mache einfach Herz und Augen auf

und lasse alles rein auch wenn noch

der Platz und die Ordnung dafür fehlen!

Ein Versuch ist es wert.

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FOKUS LIEBE

Ich weiß ihr habt gedacht ich bin wieder untergetaucht und das war es für 2019….

Ganz ehrlich ich habe es auch fast geglaubt, jedoch ich bin untergetaucht und habe echt nochmal überlegt was ich nun mache dieses Jahr. Ich wollte ja gerne 365Tage immer mit dem positiven Blick zurück und dem positiven Blick nach vorne hin bekommen. Sehr schnell gemerkte ich, dass das so schnell und einfach nicht funktioniert. Ich suchte mir also erst noch ein Sicherheitsseil. Zum Glück war ich bei echt guten Gottesdiensten und habe mir inspirierende Predigten anhören können, die in mir etwas bewegt haben und mich herausgeforderten.

Wie ich es beim letzten Mal schon sagte, ich habe einen Focus gesetzt dieses Jahr, aber es geht noch darüber hinaus. Denn nur Fokus Liebe wäre ja ein Ziel, das ich erreichen möchte, aber eigentlich brauche ich die Liebe als ein Sicherungsseil jeden Tag bei mir. Ich möchte die Liebe in allen Situationen in meinem Leben suchen und leben.

Mein Ziel ist nicht immer alles so genau zunehmen, sondern mit mehr Liebe und Weichheit , ich wünsche mir nicht immer ernst und konsequent zu sein und alle Regeln einhalten, es gibt sicherlich auch Regeln, die einem sagen wann man nicht so streng und ernst sein soll!

Ich merke, das mein Herz weicher wird, wenn ich mir selber mehr Weichheit erlaube und meine Mitmenschen werden auch weicher und liebenswerter. Irgendwie ist eine Menge Druck raus, wenn man sich selber weniger Druck macht!

Warum haben wir in unserer Gesellschaft eigentlich das Problem, dass wir nicht glücklich werden können? Warum sind so viele Menschen wirklich richtig unglücklich, obwohl sie gesund sind , Geld haben sich alles zu kaufen, gesunde Kinder haben und eine Arbeit und evt. einen Partner, min. einmal im Jahr in den Urlaub fahren? Kann es sein, dass Menschen die keine wesentliche Ziele mehr haben in einer Welt in der man doch eigentlich alles erreichen kann, dass diese Menschen daran verzweifeln und darüber unglücklich werden, dass sie nicht glücklich sind ? Wie grotesk das doch wäre, wenn wir alle eigentlich ein wenig Unglück brauchen um uns wieder glücklicher zu fühlen. Wir merken dann schnell, dass das Unglück des Nachbarn oder des Kollegen zwar schon was in uns bewegt, aber dadurch alleine werden wir noch nicht glücklich.

Es ist so einfach ihr Lieben , wir müssen einfach nur jeden Tag dafür sorgen, dass die Welt in der wir leben ein wenig besser wird.

Tu deinem Nachbarn einen Gefallen, bring deinem Kollegen ein Brötchen mit vom Bäcker , lächle den Postboten an und wünsch ihm einen tollen Tag. Sag deiner Chefin, dass dir ihre Schuhe gefallen…. Sei kreativ mach einfach! Es sind ganz oft die kleinen Dinge, die bei uns großes bewegen!

Klar kannst du auch was Spenden für Afrika oder für die Schule, für die Gemeinde, für deine Kirche oder ,oder, oder…

Aber ich sag dir eins: glücklich machen kommt von MACHEN !!! Also fang an TUES ! Schließ dich einer Gruppe an , die was bewegen will, für die Stadt, für die Umwelt , für den Glauben oder für Kinder und Obdachlose oder, oder, oder … ganz egal was dir auf dem Herzen liegt. TUES !!!

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Erste Neujahrskrise oder Erkenntnis ?

Na super, letzte Woche dachte ich noch : YES ,das wird dein Jahr!! Du musst dich nur FOKUSSIEREN und Zack findest du die Lösung für alles und dein Leben macht Sinn und glücklich.

Soll ich euch was sagen? Die letzte Woche war eine mega unfokussierte. Oder war sie so kompliziert, da ich fokussierter war und andere das als nicht mehr gesehene werden interpretierten, oder sich auf den Schlips getreten fühlen ? Ich weiß es nicht genau… Ich weiß jetzt vielmehr was ich will und was mein Inhalt dieses Jahr ist aber die Woche war sehr verwirrend für mich.

Meine Wochen gehen in der Regel von Sonntag bis Sonntag. Meine neue Woche beginnt in der Regel am Sonntag morgen. Da habe ich Zeit und Raum mich aufzutanken für Montag bis Samstag. Kennt ihr das? Ich finde es macht Sinn sich am Sonntag die Portion Energie zu holen, die man braucht um ab Montag wieder alles zu tun was anfällt. Gerne kann man mit dem Auftanken auch schon Samstags beginnen…. Aber da ist ja meistens doch noch was ….

Angefangen hat meine letzte Woche mit einer Menge an positiver Energie und dem Gedanken : müssen wir uns eigentlich alle selber verwirklichen? Unsere Gesellschaft sagt uns ja immer und überall: du kannst alles machen, alles sein und alles werden, du musst es nur wollen. Ich habe beschlossen : ich hadere mit mir nicht mehr länger, das ich irgendwas nicht genug will…

Ich hätte so vieles werden können bisher in meinem Leben:

  • erstklassige Augenoptikerin,
  • super coole Innenarchitektin,
  • liebevolle Super -Mutter ,
  • eine großartige gut aussehende Frau,
  • mega trendige Bloggerin,
  • Schnelle Langstrecken-Läuferin,
  • Expertin für Ernährung und gesunde Lebensweisen,

Ich habe jedoch ganz oft anderen zu liebe, alles nicht fokussiert gemacht, sondern immer nur am Rande. Mein ganzes Leben ist bisher so aufgebaut, dass ich für andere da war , geholfen habe wo es ging und mich selber oft vergessen habe in der Aufgabe des Helfenden.

In unserer Gesellschaft wird das leider nicht belohnt und Dienstleister und Helfer sind nicht die die viel Geld und Ansehen bekommen. Denn nur wenige schaffen es das Bundesverdienstkreuz zu bekommen. Lange habe ich mich also auch dafür verurteilt, dass ich immer nur helfe und ich nicht für mich alleine sorge und kein Geld verdiene und ich mich nicht selbst verwirkliche. Damit ist jetzt Schluss! Ich bin voll in meiner Selbstverwirklichung ! Ich bin eine Helferin meine Aufgabe ist es andere zu unterstützen , andere zu schieben und zu schubsen damit sie selber laufen. Mein Lieblingsthema ist es Die Welt ein kleines Stück besser zu machen!

Also KEINE KRISE sondern EINE ERKENNTNIS ! Egoistische Selbstverwirklichung ist nicht mein Ding, ich bin erst selber zufrieden, wenn ich weiß ich habe jemandem ein Stück weiter helfen können.

EIN GUTER TAG IST EIN TAG, AN DEM ICH HELFEN DURFTE DIE WELT IN DER WIR LEBEN EIN BISSCHEN BESSER ZU MACHEN, JEMANDEM DEN TAG ETWAS ZU VERBESSERN!

Mein Wort für dieses Jahr steht fest:

LIEBE

…auf die LIEBE soll man sich FOKUSSIEREN um FRIEDEN zu erhalten

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Die Arche Noah einmal anders

Heute durfte ich endlich wieder mit meinem Schützling an die Schule… Ach, so, zur Erklärung ich arbeite zur Zeit als Integrationskraft an einer Grundschule… Er (nennen wir ihn Karl ) ist nicht körperlich eingeschränkt oder ein Kind mit Migrationshintergrund. Er hat einen Asperger-Authismus eine besondere Art von Autismus. Mal ist er ein herrliches Kerlchen und mal eine echte Herausforderung und manchmal beides an einem Tag!

Heute war aus vielen Gründen ein „BEIDES IN EINEM TAG“. Unglaublich anstrengend und sehr in seiner eigenen Welt im Klassenverbund und dennoch wirklich sehr zugänglich im zweier Gespräch .

In der 4. Schulstunde haben wir eine weitere Auszeit genommen, das heißt wir waren in einem separaten Raum , damit Karl nicht mit soviel Eindrücken gleichzeitig zu tun hatte. Aufgrund des Schulstoffs einem Text wo Pronomen eingesetzt werden sollten , wo ein Känguru drin vorkam, sprang sein Kopf zu den „Känguru Chroniken“ von Mark Uwe Kling und hatte eine Idee, die ich niemals von ihm erwartet hätte.

“ Ich glaube es ist total lustig, wenn man in der Kinderbibel das Wort „Tier“ durch das Wort „Bier“ ersetzt…. Ich musst erstmal schlucken! Er hat mir dann erklärt sein Idol Mark-Uwe Kling hätte das auch schon mal gemacht. Wir haben im Rückzugsraum dann auch echt eine Kinderbibel gefunden (mit relativ viel Text und wenig Bildern) und er hat mit meiner Hilfe die Geschichte von Noah in der Bibel gefunden und sie mir vorgelesen … indem er das Wort Tier durch Bier ersetzt hat. Er hat eine krasse Gehirnleistung vollbracht, denn beim zweiten Durchgang hat er auch noch weitere Wörter ausgetauscht. Noah wurde zu Nintendo, Schiff zu Samsung, Arche zu iPad, Menschen zu Alexa, und… dann sagte er , das Wort Gott käme auch so oft vor, ob er da nicht Apple zu sagen könnte… doch da musste ich Nein sagen! Gott durch ein anderes Wort ersetzen? Nein, das geht nicht… Aber ich sagte ihm: „Sag doch PAPA!“ Das fand er so lustig, dass er es direkt übersetzt hat… Und ich dachte “ naja, Gott heißt auch ABBA und ABBA heisst auch VATER ,also ist PAPA doch mehr als ok “

Klar mag man als strenger Christ jetzt denken: „das geht doch garnicht, so mit der Bibel umzugehen.“ Aber ich sag euch mal ganz ehrlich, in dem Moment war mir das persönlich echt egal, denn dieser Junge wird vielleicht in seinem jungen Leben nicht oft die Bibel in die Hand nehmen und wenn ich ihm bei einem seiner ersten Male sage :“ NEIN, das geht so garnicht!“ , dann wird es höchstens weniger als mehr! Wir haben uns echt amüsiert über den neuen Text, der dabei raus kam , und ich weiß, dass er beim Durchlesen ,und erstrecht beim wiederholten lesen, auch was mitgenommen hat vom Originaltext. Ich find das echt interessant, welche Wege Gott findet, selbst einem autistischem Kind, dem der Glaube an ihn fast unergründlich ist, einem Zugang zu seinem Wort zu geben. Ich sag mal VIELE DANK MARK_UWE KLING und seinen Känguru Chroniken .